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9Apr/112

Howto: Minecraft Overviewer Karte erstellen

Seit ein paar Wochen bin ich dem Minecraft-Fieber erlegen. Für den eigenen Server musste dann natürlich auch eine schicke Karte der Welt her. Die Wahl fiel auf den Minecraft-Overviewer, der eine Karte mithilfe der Google Maps API generiert.

In diesem Howto möchte ich nun kurz erklären wie man das Ganze auf einem Linux System (hier Ubuntu 10.10) einrichtet.

Zuerst installieren wir die nötige Software:

sudo apt-get install python2.6 python2.6-dev python-imaging python-numpy build-essential

Dann laden wir das Overviewer Paket herunter:

wget -O Minecraft-Overviewer.tar.gz http://github.com/overviewer/Minecraft-Overviewer/tarball/master

Das Paket entpacken und den C-Renderer Kompilieren:

tar -xzvf Minecraft-Overviewer.tar.gz
cd overviewer-Minecraft-Overviewer-VERSION
python2.6 setup.py build

Nun passen wir noch die overviewerConfig.js im Ordner "overviewer_core/data/web_assets" mit dem Editor unserer Wahl an und ersetzen die letzte Zeile:

var mapTypeData = {maptypedata};

mit dem folgenden (um die Karte bei Tag und Nacht zu sehen):

var mapTypeData = [{'label': 'Day', 'path': 'tiles'}, {'label': 'Night', 'path': 'night'}];

Jetzt brauchen wir die Minecraft Texturen aus dem MC Client. Diese befinden sich in der Datei minecraft.jar im Minecraft Verzeichnis. (C:\Users\BENUTZER\AppData\Roaming\.minecraft\bin\)
Die Datei platzieren wir hier:

~/.minecraft/bin/

Abschließend rendern wir die Karte im Tag- und Nacht-Modus:

python2.6 overviewer.py --rendermodes=normal,night /home/USER/minecraft_server/WORLDNAME/ /AUSGABE/PFAD/map/

Fertig! Die Karte liegt nun bereit und kann im gewählten Ausgabeverzeichnis bewundert werden.

UPDATE 23.10.11: angepasst auf neuste Overviewer-Version

veröffentlicht unter: Linux, Minecraft 2 Kommentare
10Jun/102

ffmpeg auf Debian Lenny mit libx264 und libfaac

Um Videos direkt auf meinem Server konvertieren zu können habe ich mich Heute mal damit beschäftigt ffmpeg selbst zu kompilieren. Wichtig war dabei die Unterstützung des aac Audiocodes und des h264 Videocodes, damit die Videos mit dem JW Player abgespielt werden können. Ein paar Googleexkursionen ergaben dafür recht schnell die Lösung:

Die Quellen für die benötigten Bibliotheken zu /etc/apt/sources.list hinzufügen:

deb http://www.debian-multimedia.org sid main non-free

Paketquellen aktualisieren und Key importieren:

apt-get update
apt-get install debian-multimedia-keyring

Dann die Pakete installieren:

apt-get install libmp3lame-dev libvorbis-dev libfaac-dev libfaad-dev libxvidcore4-dev libxvidcore-dev libx264-dev

Die neuste ffmpeg Version herunterladen:

svn checkout svn://svn.ffmpeg.org/ffmpeg/trunk ffmpeg

Schließlich ffmpeg kompilieren:

cd ffmpeg
./configure --enable-gpl --enable-postproc --enable-libvorbis --enable-libx264 --enable-libfaad --enable-nonfree --enable-libmp3lame --enable-libfaac --enable-libxvid --enable-pthreads --disable-debug --prefix=/usr
make
make install

Fertig! Nun sollte ffmpeg einsatzbereit sein. Ein Beispiel für die Konvertierung eines Videos sieht dann wie folgt aus:

ffmpeg -i input.avi -vcodec libx264 -r 25 -b 2048k -bt 512k -s 1024x768 -vpre hq -acodec libfaac -ab 128k -ar 44100 -ac 2 -y output.mp4
veröffentlicht unter: Linux 2 Kommentare